Erdwärmebohrung & Brunnen

Donnerstag, 03. Oktober 2013

 

Wir haben uns nach langer, sorgfälltiger Recherche und Überlegung dazu entschlossen, mit Erdwärme zu heizen.

Da in Urfeld eine mittlere bis gute Ergiebigkeit hinsichtlich der Entzugsleistung zu erwarten war, ist eine Sole-Wärmepumpe für uns die beste Wahl gewesen. Zwar etwas teueren in der Anschaffung, aber langfristig und mit der mittelfristig geplanten PV-Anlage ein großer Schritt in Unabhängigkeit von den gierigen Stromanbietern.

Nach ersten Anfragen und 'Berechnungen' von Heizungsbauern und Bohrfirmen wurde uns schnell klar das wir unseren Bedarf besser definieren mussten.

Weil wir hatten in den ersten Angeboten Differenzen in den Angaben der angenommen Heizleistung von 2-5 KW !!

Und da jedes KW mehr auch mehr Bohrmeter und eine entsprechend größere Wärmepume bedeuteten, habe ich mich hingesetzt und eine genaue Heizlastberechnung durchgeführt.

Jetzt weiß ich auch warum manche Firmen das entweder a) grob und auf SIcherheit ausgelegt schätzten oder b) eine pauschale dafür verlangen.

Es ist nämlich doch zeitintensiver als ich dachte. Mit Hilfe eines befreundeten Ingenieursbüro, welcher mir freundlicherweise sein Berechnungsprogram zur Verfügung gestellt hat, kann ich nach Eingabe sämtlicher Parameter (jede einzelne Wand, Decke, Boden, Fenster, Türen mit den entsprechenden U-Werten) auf eine Heizlast von ca 5,4 KW !

Also deutlich unter den meisten Annahmen der angefragten Firmen. Mit diesen Werten sind wir dann in die zweite Anfragerunde gegangen und es ist erschreckend welche Spanne in diesem Geschäft drin ist.

Alleine beim Bohren waren Preisunterschiede bis zu 100% drin, bei gleicher Leistung!

Naja, wir haben uns letztendlich, nicht nur wegen des guten Angebotes sondern auch der guten Referenzen und des Eindruckes beim persönlichen Gespräch wegen für die Fa. TerraTec aus Köln entschieden. Bis jetzt kein Fehler. Saubere Arbeit, pünktlich wie vereinbart. Sobald die Anlage in Betrieb ist kann ich dazu wahrscheinlich mehr sagen....

 

  

  

Und hier das Ergebnis des ganzen Aufwandes > zwei 1" PE-Rohre in einem KG-Schutzrohr: